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Mein Bern

10 Fragen an Thomas Meyer

Stadtführer in Bern


Wenn Du die Seele eines Ortes erspüren möchtest, fragst Du am besten Einheimische. Dann erfährst Du von jenen Orten, die eine besondere Aura versprühen und mehr über ihre Umgebung erzählen. Welche Lieblingsorte gibt es in ihrer täglichen Umgebung? Wohin gehen sie gern essen? Ich habe für Dich Menschen befragt, die wissen, wo ihre Stadt, ihre Region, ihre Landschaft etwas Unverwechselbares vermitteln kann mit Schwerpunkt Kultur versteht sich. Erfahre hier von ihren Kulturtipps.

Der Berner Stadtführer Thomas Meyer
Kennt Bern wie seine Westentasche: Stadtführer Thomas Meyer © privat
Warum leben Sie als Kulturschaffender hier?

Bern besitzt eine äußerst vielseitige Kulturszene. Von Alternativkunst über „konventionelles“ Theater bis hin zu experimenteller Musik ist alles zu finden. Erwähnenswert sind auch die Kunstmuseen, allen voran das Klee Museum von Renzo Piano.


Bern, Zentrum Paul Klee
Ein Wahrzeichen moderner Architektur in Bern: das Zentrum Paul Klee © Bern Welcome

Die Produktionen sind durchgehend auf einem sehr hohen Niveau und werden von der lokalen Bevölkerung und von den Gästen rege besucht. Als Kulturschaffender kann ich dieses Potenzial nützen und mit meinen Ideen bereichern.


Was macht Bern aus Ihrer Sicht für Besucher:innen kulturell interessant?

Das vielseitige Angebot, welches von Randsparten bis zur „etablierten“ Kultur alles bietet. Auch die Kulturorte sind variantenreich. Es gibt Veranstaltungen in:

Ein weiterer Vorteil: Die meisten Lokale sind zu Fuß oder mit dem ÖV erreichbar.


Bern-Ballett, Szene aus „Drifting out“
Tänzer:innen des Bern Balletts, Szene aus „Drifting out“ © Stadttheater Bern, Foto: Gregroy Batardon
Wie nutzt Bern sein Kulturpotential?

Indem alle kulturellen Richtungen besucht und auch gefördert werden. Es gibt städtische und kantonale sowie eidgenössische Förderprogramme, welche sowohl die großen Häuser wie auch die kleinen Lokale unterstützen. Die Berner Künstler:innen zeichnen sich durch hohe Kreativität aus und diese wird von der Bevölkerung auch honoriert.


Stadttheater Bern: Szene aus Mozarts „Die Zauberflöte“
Szene aus Mozarts „Die Zauberflöte“ © Stadttheater Bern, Foto: Caspar Martig
Ihr Lieblingsort in der Stadt?

Die Münsterplattform. Die überwältigende Aussicht auf die Aare, die Berge, die Brücken und das historische Museum begeistert. Und wer sich umdreht, sieht das Münster in seiner vollen Pracht. Wer Durst hat, kann im Tearoom des Einstein au Jardin einkehren; für Lesende bietet die Bücherausleihe am selben Ort das entsprechende Angebot.


Berner Münster bei Nacht
Imposant aus jedem Blickwinkel: das Berner Münster © Bern Welcome
Ihr Lieblingsort am Wasser?

Da gibt’s eigentlich zwei:

  1. Der Elfenaupark: vom Tierpark bis zum „Fähribeizli“. Das Restaurant liegt in idyllischer Lage, ist aber nur von Mai – Oktober geöffnet.

  2. Das Marzili-Bad mit der Möglichkeit, in der Aare zu schwimmen.


Wohin gehen Sie am liebsten, wenn Sie die Stadt einmal hinter sich lassen möchten?

An einen der Seen in der näheren Umgebung. Wohlensee, Bielersee, Murtensee, Neuenburgersee und Thunersee sind alle innerhalb von 30 Minuten erreichbar – auch mit dem ÖV.

Der Wohlensee bei Bern
Nur 20 Minuten mit dem Postauto von Bern entfernt: der Wohlensee © fega
Welchen Kulturtipp in Bern möchten Sie unbedingt weitergeben? Was sollte man erlebt haben?

Einen Besuch der alternativen Kultur in der Reithalle sollte zum Programm gehören. Zahlreiche Keller lohnen einen Besuch: Das Puppentheater oder das Kellerkino sind empfehlenswert. Für Jazz-Liebhaber lohnt sich der Abstecher in Marians Jazzroom oder in die Vidmarhallen der Berner Bühnen. Der Progr bietet ein vielseitiges Kulturprogramm an.



Bern, Café-Bar „Turnhalle“ im „Progr“
Die Café-Bar „Turnhalle“ des „Progr“ lädt bei schönem Wetter in den Hof ein © Bern Welcome
Ihr kulinarischer Tipp für ein Restaurant / für ein Café in Bern

Vorzügliches Essen mit grandioser Aussicht auf die Stadt gibt’s im Rosengarten oder – für solche, die lieber noch etwas höher hinauswollen – auf dem Gurten, dem Hausberg Berns.


Bern, Blick vom Rosengarten Richtung Altstadt
Rosenzeit hoch oben über Bern, Blick vom Rosengarten Richtung Altstadt © Bern Welcome
Das Restaurant im Berner Rosengarten
Top-Ausflugsziel mit Kulinaria: das Restaurant im Rosengarten © fega
Bern ist einzigartig, weil …

…es keine andere Stadt wie Bern gibt.



Thomas Meyer ist in der Nähe von Bern geboren und aufgewachsen, hat in Bern Sprachen, Musik und Chorleitung studiert, wurde in Bern zum Stadtführer ausgebildet, lebt und arbeitet – wie könnte es anders sein: in Bern.

Auf seinen zahlreichen Reisen hat er viele Regionen der Welt nicht nur gesehen, sondern auch kulturell, musikalisch, kulinarisch und oenologisch erlebt und erforscht. In Bern und Umgebung ist er als kreativer Leiter zahlreicher spartenübergreifender Veranstaltungen bekannt: Chorkonzerte und Musicals sind seine Spezialitäten. Seit mehr als sieben Jahren führt Thomas Meyer Berner, Schweizer und ausländische Gäste durch die Stadt Bern. Als Rundgangleiter bei Stattland ist er oft mit Schauspieler:innen zu bestimmten Themen der Stadt unterwegs. Als Tourguide bei Bern Welcome zeigt er den Gästen die Schönheiten und die interessanten Orte der Stadt. Und steigt mit ihnen auf den Zytglogge – das Wahrzeichen der Stadt Bern.



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Dieser Artikel ist durch einen Kontakt im Rahmen einer Kooperation und einer individuellen Medienreise mit Unterstützung von Bern Welcome entstanden.


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